Parmesan 1600x600

AYURVEDA

AYURVEDA – TRADITIONELLE NATURHEILKUNDE

Ayurveda ist eine 2.000 Jahre alte Naturheilmedizin und dient der Menschheit. Das Wort Ayurveda bilden zwei Silben von herausragenden Bedeutung: Ayus und Veda.  Ayus, auch das Leben genannt, beschäftigt sich mit dem Zusammenschluss von Körper, Sinnesorganen, Geist und Seele. Das Wort „Veda“ bedeutet Wissen um unvergängliche Naturgesetze, welche die Grundlage des Ayurveda bilden.

Haben Sie sich schon mal gefragt, was für Sie Gesundheit bedeutet? Die Einen  definieren Ihre Gesundheit mit der Abwesenheit von Krankheiten.  Die Anderen, zu denen auch ich gehöre, betrachten Gesundheit ganzheitlich  als einen dynamischen, komplexen Prozess. Ayurveda bedient sich folgenden Gedanken.„Ein Mensch wird gesund genannt, dessen Physiologie Gleichgewicht ist, dessen Verdauung und Stoffwechsel gut arbeitet, dessen Gewebe und Ausscheidungsfunktionen normal funktionieren und dessen Seele, Geist und Sinne sich im Zustand dauerhaften, inneren Glücks befinden.“

In meiner Ayurveda Gesundheitspraxis in Luzern unterrichte ich meine Klienten in folgenden drei persönlichen Zielen:

  1. Prävention – Aufrechterhaltung der Gesundheit
  2. Therapie –       Heilung von Krankheit
  3. Langlebigkeit- Verlängerung der Lebensspanne

Gesundheit ist die Basis zur Verwirklichung der persönlichen Lebensziele. ”Alles Leid wurzelt in Unwissenheit, alles Glück in reinem Wissen.“ (Sutrasthanam 30.84)

ACHT SÄULEN DES AYURVEDA

Eine ayurvedische Therapie (Cikitsa) ist immer ganzheitlich und multimodal. Wir sprechen von der Therapie des Körpers, der Sinne und der Seele und all das ist in den 8 Säulen vereint.

ERSTE SÄULE – DIE ERNÄHRUNG

Im Herzen der ayurvedischen Ernährung stehen vor allem die Bekömmlichkeit und der Genuss der zuzubereitenden Nahrung.  Ayurveda bietet eine harmonisierende, nährende Küche mit einem primären Ziel: Mangelzustände werden aufgebaut, während Überschüsse an Gewebe (z.B. zusätzliche Kilos) sanft und nachhaltig abgebaut werden. Zu den entscheidenden Faktoren zählen der Geschmack der Lebensmittel und die Potenz des Nahrungsergänzungsmittels.

ZWEITE SÄULE – LIFESTYLE

Ayurveda misst dem Lebensstil eine enorme Wichtigkeit bei. Zu den größten Stressoren unserer Zeit gehören: Sorgen, Hektik, Stress, Umwelt, ggf. das nicht intakte, soziale Umfeld. Diese sechs Aspekte des Ayurveda tragen maßgeblich zu unserer Gesundheit bei:

  1. Dinacarya – die tägliche Gesundheitsroutine
  2. Rtucarya – jahreszeitliches Verhalten, nutze die Kraft der Zeit
  3. Vegasamdharana – Direktion körperlicher und geistiger Dränge
  4. Vyayama – körperliche Übungen
  5. intelligenter Einsatz von Sinnen und Geist
  6. Sadvrtta – rechte Haltung, ethische Haltung

DRITTE SÄULE – PFLANZENHEILKUNDE

Die Pflanzenheilkunde ist im Ayurveda dritt-wichtigste Säule zur Erhaltung der Gesundheit. In der Prävention sind Ernährung, Lifestyle und Pflanzenheilkunde die wichtigsten 3 Säulen und verantworten bis zu 80% aller Krankheiten.

Ayurvedische Therapie ist immer ganzheitlich und multimodal, somit beeinflussen psychische Störungen den Körper und die Sinne und umgekehrt.

In der Manual Therapie gibt es lindernde sowie aufbauende Maßnahmen. Bei Doshaüberschuss wird  beispielsweise Shirodhara (Stirnölguss) erfolgreich eingesetzt. Eine Anamnese + eine Inspektion sind im Vorfeld immer angezeigt.

Interne und externe Verfahren stellen die 4.und 5. Säule dar und werden je nach Diagnose entweder ambulant oder in Zusammenarbeit mit einer erfahrenen Therapeutin ausgeführt. Der Königsweg: Eine Panchakarma: bedeutet 5 Handlungen, die klassische Kuranwendung (Entgiftung mit System), welche unter Umständen bis zu 10 Wochen in Anspruch nehmen kann.

Die 6. Säule im Ayurveda befasst sich mit der Chirurgie oder auch mit der plastischen Chirurgie und wird bei Bedarf an die entsprechende Fakultät weitergeleitet.

Mit der 7.+ 8. Säule wird die Körper-Geist-Ebene betrachtet und in erster Linie der Geist gestärkt. Durch Erkenntnis und Wissen um Anwendung werden Selbstbeherrschung, Geduld, Ruhe, Standhaftigkeit, Erinnerung, Gedächtnis und Demut geübt.

Diese Aspekte fließen in meine Arbeit mit einem Klienten mit ein. Die Stärke des Ayurveda liegt in den Schwächen der modernen Schulmedizin bei:

  1. chronisch somatischen Erkrankungen
  2. chronischen Erkrankungen unklarer Ursache
  3. psychosomatisch unklaren Zuständen
  4. Krankheitssymptomen ohne klare Ursache
  5. Krankheiten ohne Behandlungsmöglichkeit
  6. zur Rehabilitation
  7. zur postoperativen Therapie

Vor allem bei Verdauungsstörungen jeglicher Art hat Ayurveda vieles zu bieten, nicht umsonst wird sie auch als Darmmedizin (ayur. Agni) bezeichnet. Dabei handelt es sich um das sogenannte Verdauungsfeuer, die Thermische Wirkkraft, welche die Transformation und die Assimilation zum Aufbau und Erhalt des Körpers darstellt. 80% aller Erkrankungen basieren auf funktionellen Störungen der Verdauungskraft.

DU BIST, WAS DU VERDAUST

Der Darm wird in jüngster Zeit immer mehr unter die Lupe genommen und es handelt sich um ein wesentliches Organ in dem unser Abwehrsystem steckt. Bei der entsprechenden Ernährung können wir den Darm gesund erhalten ohne großen Aufwand. Kleine Veränderungen können große Auswirkungen erzielen, welche sich auf vielen Ebenen zeigen wie zum Beispiel auf der Haut.

ICH FREUE MICH ÜBER IHRE KONTAKTAUFNAHME. ICH BIN FÜR SIE DA.